Kommunion

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Offene Kommunion

Die Liberal-Katholische Kirche wurde gegründet, damit Menschen, die an einer vollständigen Freiheit des Glaubens festhalten in ihrer Suche nach Wahrheit, freien Zugang zu den traditionellen katholischen Sakramenten bekommen. Dies, ohne dass sie verpflichtet werden, ein Glaubensbekenntnis oder Dogma anzunehmen, das sie nicht nach Ehre und Gewissen unterschreiben können. Sie ist die einzige Kirche, die eine gültige apostolische Nachfolge der heiligen Dienste hat (wodurch sie die katholischen Sakramente gültig weitergeben kann), und gleichzeitig alle ehrfürchtigen Menschen jedweder Konfession, mit oder ohne Religion, zur Heiligen Kommunion willkommen heißt.

Erstkommunion bei Kindern

Einführung

Für die Teilnahme an der heiligen Kommunion stellt die Liberal-Katholische Kirche keine Vorbedingungen. Dies gilt sowohl für Erwachsene, wie auch für Kinder. Daher haben die Gründerbischöfe auf die Einsetzung eines besonderen Rituals verzichtet.

Die Liberal-Katholische Kirche empfiehlt, dass Kinder einen bestimmten Grad von Unterscheidungsvermögen erlangt haben, bevor sie zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen. Es sind die Eltern - zusammen mit den Paten - die am besten einschätzen können, ob das Kind diesen Reifegrad erreicht hat. Der Geistliche kann dabei nur ein Berater sein. Gleichsam ist es auch die Aufgabe der Eltern und Paten, das Kind auf dieses Ereignis vorzubereiten. Auch hier kann der Geistliche mit Rat und Hilfe zur Seite stehen, diese Aufgabe aber nie für die verantwortlichen Personen gänzlich übernehmen.

Vorbereitung

Um das Kind in der Liturgie einzubinden wird empfohlen, dass es den Traubensaft, der bei der Wandlung verwendet wird, eigenhändig auspresst und mit in die Kirche bringt. Traubensaft und Hostien werden bei dieser Gelegenheit nicht auf den Altar, sondern auf einen Beistelltisch in der Gemeinde gestellt.

Wenn mehrere Kinder die Erstkommunion empfangen, ist es ein schöner Brauch, wenn diese sich alle zusammen in die erste Reihe setzen. Es kann festliche Kleidung getragen werden, aber das sakramentale Ereignis soll im Vordergrund stehen.